Herzlich Willkommen

Hola!

Ich heiße Denis Kirchhübel und möchte euch auf dieser Seite über Projekte, die ich im Lauf meines Jahres als Freiwilliger in Ecuador durchgeführt habe, berichten.

Dank des Projektes "weltwärts" des BMZ habe ich die Gelegenheit bekommen von August 2009 bis zum August 2010 ein Jahr in Ecuador die Kultur und die Menschen kennen zu lernen und meinen kleinen Beitrag zur interkulturellen Zusammenarbeit zu leisten.
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20. August 2009

Nachtrag

So, jetzt ist also die Sprachschule auch bis auf weiteres vorbei und wir werden morgen voraussichtlich eine Stadttour mit einigen der Sprachlehrer (den maennlichen...) machen.
Von Quito
Zu der Basilica gestern ist noch einiges an Bildern zu bestaunen. Dazu moechte ich nur soviel sagen: Die Aussicht war herrlich - Der Bau an sich, vorallem in Anbetracht dessen, dass die Kirche offiziell 1992 fertig gestellt wurde, eher beangstigend. Und die Leitern und Wege auf die Tuerme erinnerten mich ganz stark an den Besuch im Kletterwald... zumal ich nur FlipFlops an hatte, ein sehr abenteuerliches Unterfangen...
Von Quito

Von Quito

Achja und fuer ein sooo katholisches Land, finde ich eine Pizzeria und einen Souvenirladen in der Kirche etwas skurril...
Von Quito
Ich wuensche euch erstmal viel Spass, mit den Bildern und lasse dann bald wieder von mir hoeren!!

19. August 2009

...

Gestern vormittag waren wir etwa 3 Stunden auf einem ganz niedlichen indigena-Markt und konnten auch einige schoene Erungenschaften verzeichnen:Ansonsten ist im Moment neben Sprachschule nicht soo viel moeglich... Heute morgen haben wir Celeste und Jonas vom Flughafen abgeholt und nachher wollen wir uns noch die Basilika anschauen, die wohl als einzige Kirche Quitos in Franzoesischem Stil (Ich wuerde sagen Gothik) gebaut ist, waehrend die anderen Kirchen spanisch gothisch sind... na mal sehn :)

Soweit ist hier alles im Lot und heute scheint auch nach 3 Tagen eher bewoelkten Wetters wieder die Sonne :)
Ein paar neue Bildchen gibt es noch bei Anne

16. August 2009

Kurzbesuch in Riobamba

Was in den letzten Tagen so passiert ist:
14.und 15.08.2009

Nach dem Fruehstueck waren Annekatrin, Philippa und ich kurz bei den preiswertesten uns bekannten Cabinas (Telefonzellen, 6 ct nach Deutschland und gleich daneben echt guenstiges und schnelles Internet, wo ich auch gerade sitze). Danach haben wir uns kurz etwas zum Mittag geholt und, waehrend die anderen sich auf die Sprachschule vorbereiteten, gegessen, um dann mit dem Taxi zum Terminal de Sur also dem suedlichen Ueberregional-Busbahnhof zu fahren.

Dort angekommen war ich so voller Vorfreude auf Riobamba, dass ich voll verpeilt habe meine Kamera mit aus dem Taxi zunehmen... Dazu ist zu sagen, dass ich mir auch nicht die besten Bedingungen geschaffen hatte daran zu denken, denn beim Einsteigen hatte Philippa die Kamera auf die Rueckbank gelegt und ich mich vorne reingesetzt... Naja jedenfalls ist sie jetzt weg, aber da wir bis auf die Zeit im Dorf ohnehin immer zusammen unterwegs sein werden, verzichte ich jetzt erstmal darauf mir eine neue zu kaufen. Schade ist's aber schon, ich mochte sie echt...

Fazit zu der Story: Angriff ist die beste Verteidigung und ohne Kamera, kann mir die auch keiner klauen.
Ich werde mal sehen, ob ich den "Schwarzmarkt" hier in Quito ausfindig machen kann, von dem Evi erzaehlt hat, denn im Laden sind Digicams mir hier einfach zu teuer...

Jedenfalls sind wir dann fuer 4 Dollar pro Nase nach Riobamba.
Von Riobamba 2


Dort angekommen, hat uns Patty abgeholt und zu unserer neuen Heimat gebracht.
Von Riobamba 2

(Mehr Bilder gibts mittels draufklicken)

Am Abend wurden wir (eigentlicher Anlass war Evis bevorstehende Abreise) von den Lehrerinnen aus Llallanag bekocht. Es gab Humitas, Maisbrei in die Blaetter gewickelt und geduenstet.
Danach ging die Verabschiedung bei Pattys Familie weiter und es wurde getanzt und weiter gegessen... Das allerbeste war die extrem herzliche Atmosphaere und dass ich mit meinen kleinen Broeckchen Spanisch in der Lage war die Leute wenigens zum Teil zu verstehen.
Von Riobamba 2

Die Fiesta ging bis etwa halb 12 und danach fielen wir das erste mal in unserem Freiwilligenhaus ins Bett und schliefen bis *hoert hoert* um 9 :) - das laengste, was wir hier bisher geschafft haben. Als wir gerade von unserem Fruehstueck-Einkaufsbummel zurueckkamen wurden wir an der Haustuer von einer etwas krass aufgetakelten Dame angesprochen, ob wir Freunde von Evi seien und dass sie eigentlich gern ihre Gasflasche wiederhaette (zugegeben so schnell ging das nicht mit dem Verstehen). Kurz darauf kam zum Glueck Evi, die unserer Bitte die Flasche abzukaufen, wenn wir wiederkaemen "Gehoer verschaffte". Kurz darauf kamen dann noch Susanna(Directora von Llallanag) und einige andere, denen verschiedene Einrichtungsteile in der Wohnung gehoeren um sich von Evi zu verabschieden und den weiteren Verbleib bezueglich der Sachen zu regeln...
Bis 13 Uhr erklaerte uns Evi dann noch die Weltwaertsabrechnungen und wir wurden den Vermietern(gleich im Nachbarhaus) vorgestellt. Die versicherten auch gleich, dass unsere Dusche noch repariert wuerde (ja, das ist eine Story fuer sich, ich hoffe, dazu komme ich noch wenn nicht mehr so viel anderes passiert ;) )

Jedenfalls kamen wir dann ohne weitere nennenswerte Vorfaelle gegen 6 wieder im Hostal in Quito an und genossen den restlichen Abend mit der anderen Haelfte unserer Gruppe.

16.08.2009

Heute waren wir ab 9:00 in der Sprachschule und ich finde es bringt schon einiges, nach der Halbzeitpause habe ich mich mit Andrea (meiner Lehrerin) ueber verschiedenste Sachen unterhalten, zum Beispiel, warum Sonntags in Quitos Zentrum die Strassen fuer Autos und Busse gesperrt sind. Bei dieser Gelegenheit sind wohl auch die Strassen in der Altstadt mit Leuten und Schauspielern voll... Ich hoffe da kommen wir dann noch hin, deshalb war's das jetzt erstmal fuer heute...

Hier gibt's noch ein paar Bilder von Riobamba

13. August 2009

Aprendo Español =)

Der heutige Tag in Kurzfassung, weil es mittlerweile doch schon recht spaet geworden ist:

Gegen 9 sind wir zur Deutschen Botschaft aufgebrochen, die wir ueberraschend schnell gefunden haben und dort gabs gleich die naechste Ueberraschung, naemlich, dass wir uns nicht 2 Stunden anstellen muessen um uns zu registrieren, sondern das ganze online machen koennen, auch wenn ich das bis jetzt noch nicht geschafft habe.

Danach sind wir (irrwitziger Weise) noch zum Flughafen gelaufen, was nicht nur unangenehm weit sondern leider auch vergebens war, weil Philippas zweite Tasche noch immer in Madrid zu haengen scheint...

Der Rest des Tages war dann heimfahren, kurz verschnaufen und weiter zur Sprachschule mit kurzem Mittagsstopp, bei dem wir Patacones mit fritiertem Kaese genossen. (Kochbananenscheiben - die hatten wir zur Abschlussfete im Stadtpark herzustellen versucht, aber mangels Erfahrung und Vorstellung, wie das auszusehen hat.. naja ihr wisst schon)

Die Sprachschule ist echt Klasse und ich denke es wird schon einiges bringen... Allerdings waren die 5 Stunden heute doch etwas anstrengend, haben mich aber doch ganz gut motiviert, was mein Spanisch betrifft, also zur groben Verstaendigung mit Andrea (meiner Lehrerin) hat es mit einiger Hilfe aus dem Englischen gereicht.

Anschliessend gab es dann noch Pizza und den zweiten Heimweg im Dunkeln (gestern schon vom Einkaufen zurueck - aber die Leute hier sind doch alle recht friedlich, der Kellner hat Martin sogar seinen Rucksack hinterher getragen, den der doch glatt in dem Restaurant stehen lassen haette).

Morgen fahren wir drei (Philippa, Annekatrin und ich) erstmal nach Riobamba, weshalb Sprachschule dann erst am Sonntag Morgen weitergeht und morgen auch erstmal nicht mit einem Eintrag zu rechnen ist...
Stephi und Anneke (unsere Mentorinnen) sind gerade gekommen, also werde ich mich jetz von euch und dem Internet verabschieden!

Hasta sabado!

12. August 2009

Numero 2

Nach ausfuerhlichem Fruehstueck, das Anne und Anne vom naechsten Baecker geholt hatten, sah der Plan heute vor unsere Visa bei den Ecuadorianischen Ministerien zu registrieren.

Die erste Huerde der Wegfindung, hatten wir zumindest theoretisch recht gut bewaeltigt, beim ersten Fragen nach dem Ministerio de Relaciones Exterior mussten wir feststellen, dass wir beinahe daneben standen.. allerdings wusste das Personal an der Information des Gebaeudes, das (auch??) die Bibliothek beherbergt, nichts mit uns anzufangen und so liefen wir eine Runde um den Block um das naechste Gebaeude des Ministerio zu finden, in dem man uns dann auf das Nachbargebaeude auf der anderen Strassenseite schickte. Dort angekommen war es nicht mehr allzuschwer heraus zu bekommen, dass wir im ersten Obergeschoss an jedem Tag der Woche ausser - ihr ahnt es - Dienstag unser Visum registrieren koennten... Unsere Mentoren, haben uns aber heute eine Mail geschrieben, dass sie die Registrierung fuer uns machen wuerden, also bleibt der Stress uns dann doch erspart, leider wohl aber auch das Abenteuer das andere Ministerium zu suchen...

Auf dem weitern Weg hatte Annekatrin in ein Klamottengeschaefft verirrt, dessen Verkaeuferin ueberraschender Weise deutsch sprach und uns direkt, das Reisebuero eines Freundes empfahl, der uns wohl auch auf der Suche nach einer guten Sprachschule unterstuetzen koennte. (Nebenbei: Martin lies sich fuer 2 $ gleich nebenan die Haare kuerzen waehrend wir uns mit Jenni - so hiess die Dame - unterhielten)
Einen kurzen Abstecher in die bisher preiswertesten Cabinas (6 ct/min in die Heimat) und einen erfolglosen, weil unbeantworteten, Anruf in der deutschen Botschaft spaeter fanden wir auf dem Weg zu dem empfohlenen Reisebuero im selben Haus eine Sprachschule, die mit 5 Dollar je Stunde Einzelunterricht dem scheinbar allgemein niedrigen Preisniveau entspricht und haben uns gleich alle fuer die ersten 5 Stunden Unterricht morgen eingeschrieben.

Eigentlich mit dem Ziel etwas zu Essen in einem der Restaurants, die der Reisefuehrer empfiehlt, zu finden, fuhren wir mit dem Bus (der so voll war, dass uns von aussen durch Druecken beim Einstiegen geholfen werden musste) in die Altstadt Quitos (in der wir dachten, gestern schon gewesen zu sein). Dort jedenfalls schlenderten wir einige Zeit umher und landeten schliesslich in einem Fastfood-Restaurant - Caravana - das eigentlich nur Huehnchen mit verschiedenen Kartoffelvarianten und eine Sorte Pizza im Angebot hatte. Das Restaurant aus dem Reisefuehrer hatte fuer unseren Geschmack doch einen etwas zu guten Ausblick, der sich leider in den Preisen niederschlug.

Danach wollte wir "nur noch" Postkarten kaufen und dann den Nachmittag relativ ruhig verbringen. Allerdings zog sich die Suche nach einer Post betraechtlich in die Laenge, wurde am Ende aber mit einer netten Unterhaltung mit der Besitzerin des kleinen Postkartenhaeuschens belohnt, auch wenn das Porto von 2,25 $ fuer eine Postkarte etwas heftig scheinen, aber sie versicherte uns, dass die Karten binnen etwa 8 Tagen ankommen wuerden... Ich habe erstmal nur eine zur Probe nach Hause geschickt... wir werden sehen :)
Achja, einen kleinen Block mit super-suessem Haeschen (das mir die Verkauferin irgendwie nicht so ganz goennen wollte) auf dem Deckel habe ich mir heute auch noch gekauft, schliesslich brauche ich fuer die Sprachschule morgen etwas zum schreiben..



Das war's dann erstmal fuer heute, wahrscheinlich werde ich nachher noch mit Lisa und Martin einkaufen gehen, waehrend die drei Anderen auf dem Flughafen nach ihrem Gepaeck fahnden.

¡Hasta luego!
PS: Auf meiner Seite gibts jetz ein paar Impresionen zu sehen :)
Beschreibungen kommen noch..

11. August 2009

Tag 1

Hallo Leute,
Ich bin seit heute morgen (planmaessig 7:20) in quito gelandet, zusammen mit Philippa und Anne- Kathrin, die mit in meinem Projekt sind, Anne, Martin und den drei Cielo-Azul Freiwilliginnnen.


Bis auf die Verspaetung von ueber einer halben Stunde in Frankfurt und dem seehr unangenehmen Iberia-Flug bis Madrid lief zumindest bei uns, die das Glueck hatten von Frankfurt zu fliegen alles glatt. Die "Berliner" hingegen hatten dank genauso grosser Verspaetung mit der Stewardess zu kaempfen um ueberhaupt noch an Bord des Fliegers nach Guayaquil->Quito zu duerfen und ihr Gepaeck hat den Kampf leider verloren und ist bis dato noch als vermisst eingestuft. Wir hoffen aber, dass inzwischen seit heut morgen ein Anruf im Hostal eingegangen ist, dass das Gepaeck wohl auf ist und bald da sein wird.


Witzig war auch die Episode von Patty ein Taxi besorgt zu bekommen... Wir standen beinahe 15 Minuten (natuerlich keine Zeit fuer hiesige Verhaeltnisse) vor einem Taxi um mit 3 verschiedenen anderen Fahrern den Preis zu verhandeln und schliesslich mit einem Erfolg von 2 $ Rabatt (13 $ zu sechst, scheint doch ganz moderat fuer die doch recht lange fahrt ;) )

Der heutige Tag bestand ansonsten abgesehen von den Fluegen aus einem Spaziergang zum Mittagessen (gegen 10:00) und einer intensiven Erkundung von Quito auf der Suche nach einem Laden der uns Handys verkaufen wuerde.. das Ergebnis ist leider nicht so ganz zufriedenstellend. Auf Grund des besseren Netzes haben wir uns fuer Portas entschieden, die allerdings keine SMS in die Heimat unterstuetzen und wie das jetzt mit dem Guthaben aussieht ist auch etwas merkwuerdig... (es gibt ein porta internes und eins, fuer Netzfremde Gespraeche.. oder so.. we'll see :D )

Das Essen war auch sehr interessant, weil es hier merkwuerdiger Weise zahlreiche Restaurants gibt, die Meeresfruechte und Fisch als Hauptteil der Karte anbieten... Der Wirt war jedenfalls redlich bemueht uns in bemuehtem Englisch die Karte naeher zu bringen und selbst Anne-Kathrins vegetarischer Wunsch nach NUR REIS wurde erfuellt...


Insgesamt hab ich mich in den letzten 7 Stunden echt Wohl hier gefuehlt und kann nur zuversichtlich und hoffnungsvoll zunaechst auf die kommenden 2 Wochen hier in Quito blicken.

Viele liebe Gruesse in die Heimat!!!!

9. August 2009

16kg + 6kg = ...

Also, meine Rucksäcke stehen seit Dienstag gepackt im Zimmer und lauern auf den Startschuss. Der große geht mit unglaublichen 16 Kilogramm an den Start und ich bin begeistert, dass tatsächlich alles was ich mir hingelegt hatte zum mitnehmen auch irgendwie in das arme Ding gepasst hat (zugegeben mit Quetschen und Drücken und dank der Beschränkung auf Trekkinghandtücher). Das Handgepäck darf sich mit einigem Proviant (der Survival-Ration Schokolade) und allem, was der Große dann doch nicht mehr wollte brüsten.

An dieser Stelle vielen Dank für sämtliche Glückwünsche - Ich werde sicherlich mal an euch denken und vielleicht kommt ja die eine oder andere Postkarte doch bis nach Hause, Adressen habe ich jedenfalls mit ;-)
Jedenfalls habe ich gerade noch die letzten Bildchen, die mit sollen, an ihren Platz geklebt und werde jetzt ein bisschen Musik in den mp3-Player pumpen, um anschließend die letzte Nacht in heimischen Gefilden zu genießen.

Nun denn :) Morgen 19:30 ist Abflug in Frankfurt und kurz vorm Mittag werden wir wohl dahin aufbrechen.
Bis zur nächsten Meldung - dann hoffentlich wohlbehalten in Quito